Watson Farley & Williams („WFW“) hat die KfW IPEX-Bank GmbH („KfW IPEX-Bank“) als durchleitende Bank bei der Bereitstellung eines KfW-Förderdarlehens in Höhe von 100 Mio. Euro für die RAILPOOL GmbH („RAILPOOL“) beraten. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen des KfW-Programms 269 „Investitionskredit Nachhaltige Mobilität“ und dient der Bestellung zusätzlicher Lokomotiven.
Die neue CAPEX-Fazilität, für die die KfW IPEX-Bank als alleiniger Kreditgeber fungiert, wird in die bestehende Finanzierungsplattform von RAILPOOL integriert. Bei dieser Finanzierungsplattform übernimmt die KfW IPEX-Bank bereits sämtliche Agency-Funktionen. Mit der Finanzierung unterstützt die KfW IPEX-Bank die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene und trägt so zur Dekarbonisierung im Verkehrssektor bei.
Die KfW IPEX-Bank verantwortet innerhalb der KfW Bankengruppe die Export- und Projektfinanzierung. Mit der Strukturierung mittel- und langfristiger Finanzierungen für deutsche und europäische Exporte, Infrastrukturinvestitionen und Rohstoffsicherung sowie Umwelt- und Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt unterstützt sie heimische Unternehmen der industriellen Schlüsselsektoren auf den globalen Märkten.
RAILPOOL mit Sitz in München ist einer der führenden Schienenfahrzeug-Vermieter und zwischenzeitlich in 19 europäischen Ländern aktiv. Mit mehr als 600 Elektro- und Hybridlokomotiven sowie 148 Personenfahrzeugen mit einer Investitionssumme von mehr als 2,7 Mrd. Euro zählt RAILPOOL zu den größten Anbietern in Europa.
Beratend tätig war ein WFW Transport Team: Frederik Lorenzen (Partner, Federführung), Andrey Latyshev (Counsel), Müyesser Demirel, Leon Rupp. (beide Associate, alle Finance, Frankfurt).
Frederik Lorenzen kommentiert: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns von allen beteiligten Parteien erneut entgegengebracht wurde. Die Transaktion zeigt, dass Förderdarlehen erfolgreich in bestehende Rahmenvereinbarungen integriert werden können, um Investitionen in nachhaltige Schienenmobilität zu ermöglichen.“







